Evelyn Heyer

Pfle­ge­fa­mi­li­en und Erzie­hungs­stel­len

Ich bie­te Super­vi­si­on und Fach­be­ra­tung für Pfle­ge­el­tern und Erzie­hungs­stel­len an. Es geht dabei dar­um, die Rol­le als Pfle­ge­el­tern zu reflek­tie­ren und ein Ver­ständ­nis für die Verhaltens‐​weisen des Pfle­ge­kin­des zu ent­wi­ckeln.

Die Rol­le der Pfle­ge­el­tern, die zum einen Eltern, zum ande­ren pro­fes­sio­nel­le Päd­ago­gen sind, kann zu Über­for­de­rung füh­ren, die sich dann auf das Pfle­ge­kind über­trägt. Auch der Umgang mit der Her­kunfts­fa­mi­lie des Pfle­ge­kin­des stellt oft eine gro­ße Ver­un­si­che­rung dar. Die mög­li­che Belas­tung, wenn die Pfle­ge­kin­der in der Puber­tät sind, erfor­dert oft die Refle­xi­on im geschütz­ten Rah­men der Super­vi­si­on.

Ziel der Super­vi­si­on ist es, die Betei­lig­ten zu ent­las­ten und zu einem neu­en Ver­ständ­nis für gemein­sa­me Hand­lun­gen und Ide­en zu gelan­gen.

Die Super­vi­si­on fin­det als Ein­zel­su­per­vi­si­on für die Pfle­ge­el­tern oder in Grup­pen von Pfle­ge­el­tern statt. Inhal­te der Super­vi­si­on sind ver­trau­lich und wer­den nicht an die ver­mit­tel­ten Stel­len wei­ter­ge­lei­tet. Die Kos­ten der Super­vi­si­on wer­den gewöhn­lich nach Antrag­stel­lung ganz oder antei­lig vom Jugend­hil­fe­trä­ger über­nom­men.

Das Grup­pen­an­ge­bot für Pfle­ge­kin­der rich­tet sich an Kin­der unter­schied­li­chen Alters. Den Rah­men bil­det ein Kon­zept der Bio­gra­fie­ar­beit. Die Erfah­rung, gemein­sam mit ande­ren Pfle­ge­kin­dern dar­über zu spre­chen, wel­che Bedeu­tung die Fremd­un­ter­brin­gung hat­te und wie man sich damit fühlt, ist zumeist sehr ent­las­tend und wirkt sich ent­wick­lungs­för­dernd aus.

Die Kos­ten der Super­vi­si­on oder des Ange­bots für Kin­der wer­den übli­cher­wei­se vom Jugend­amt nach Bean­tra­gung durch die Pfle­ge­fa­mi­lie über­nom­men. Teil­wei­se ist ein gering­fü­gi­ger Eigen­be­trag zu leis­ten.